Die Qual der Wahl

Hallo Leute.
Wie ihr am heutigen Thema sehen könnt, geht es um eine Wahl und das ich mich damit herum quäle. Welche Wahl das ist und wie ich mich entschieden hab könnt ihr im folgenden Blogpost lesen.

Seit langem bin ich nun schon Photoshop-User. Genau genommen fing das im Jahr 2008 an. Damals hab ich meine Ausbildung zum Mediengestalter begonnen. In dem Betrieb in dem ich gelernt habe war Photoshop ein essentieller Bestandteil des Tagesgeschäftes.
Also musste ich, damit ich üben kann, auch für den heimischen Computer Photoshop haben. Deshalb habe ich mir irgendwann die Schülerversion gekauft. Aber nicht nur die Schülerversion von Photoshop. Nein gleich die ganze Design-Premium Suite. Also nicht nur Photoshop, sondern auch InDesign, Illustrator und Co. Nun das ist jetzt glaube ich 5 Jahre her und die Software ist doch etwas älter geworden.

Mein eigentlicher Plan war es irgendwann wieder auf eines dieser Box-Sets zurückzugreifen und mir ein Solches zu kaufen. Das war der Plan im letzten Jahr.
Nun hat aber Adobe ja bekanntlich alles auf dieses Cloud-System umgestellt und es gibt die schönen Boxen nicht mehr.

Die Frage war also was mach ich jetzt? Und nun hab ich mich über ein Jahr mit dem Thema beschäftigt. Es immer wieder nach hinten geschoben. Nach dem Motto: “Mir reicht mein CS5“

Nur ist das langsam echt immer schwieriger. Wieso? Da ich auch Workshops in Bildbearbeitung mit Photoshop gebe, sollte ich die Funktionen der neuen Versionen und Updates kennen und auch erklären können. Das ist aber nur schwer möglich wenn man eine alte Version der Software hat.

Nun gut. Jetzt im November 2015 soll es endlich soweit sein und ich entscheide mich für die Cloud. Aber welches Abo soll ich nehmen? Das Gesamtpaket mit allen Programmen? Das Studenten-Abo? Einzelprodukte oder nur das Fotografen-Abo?

Jedes Paket hat Vor- und Nachteile. Beim Gesamtpaket sind etliche Programme dabei die ich nicht benötige. Genauso bei der Studentenversion. Und dafür dann 62 Euro (Gesamtpaket nicht Studentenversion) im Monat ausgeben? Nein das Geld kann ich anders sinnvoller anlegen.
Das Einzelprodukt-Abo? Naja, nur Photoshop ist zwar gut. Aber ich habe mir auch mal Lightroom angeschaut und muss sagen das ich mit LR vieles meiner Arbeitsschritte schon alleine machen kann. Deshalb wäre nur der Erwerb von Photoshop auch doof.

Dann kam Adobe ja glücklicherweise auf die Idee ein Angebot für Fotografen und Fotobegeisterte auf den Markt zu bringen. Und das für einen Preis für 12,29 Euro monatlich. Die nächste Frage war für mich dann aber: “Und InDesign? Das brauch ich auch ab und zu.“Aber halt ich hab doch InDesign. Zwar „nur“ CS5. Aber für meine Arbeit reicht das voll und ganz.“

Deshalb steht nun mein Entschluss fest. Ich hole mir das Fotografen-Abo der Creative Cloud für 12,29 Euro im Monat.

Wie sich dadurch meine Arbeit verändern wird und ob sie sich verändern wird, werde ich in einem weiteren Blogpost schreiben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Euer Julian