Kritik und was ich darüber denke

Hallo Leute, wie oben geschrieben geht es heute um das Thema Kritik und was ich darüber denke.

„Kritiker sind gute Freunde, die uns auf Fehler hinweisen.“ – Benjamin Franklin

Der gute Herr Fanklin hatte zwar recht, aber nur unter einer Bedingung. Und zwar wenn die Kritik konstruktiv ist, es aöso Ratschläge und Tipps sind, die einen selbst weiter bringen.

Ein „Das Bild gefällt mir nicht.“ oder „Das Bild ist Scheisse.“ ist keine Kritik. Solche Sätze sind dummes Gerede von Menschen, die entweder keine Ahnung haben, oder mit solchen Aussagen über ihre eigene Unfähigkeit hinweg täuschen wollen.

Solche Sätze kommen in den Foren und Communities meistens von Leuten, die kein anständiges Bild hinbekommen. Wenn man sich deren Bilder anschaut, sieht man meistens nur irgendwelche nackten Brüste (oder andere Körperteile) die schlecht ausgeleuchtet sind und irgendwo groß und präsent im Bild platziert wurden.

Gute Kritik hingegen bringt dich weiter. Ein „An diesem Bild könntest du das und das verbessern, weil…“ ist Gold wert und tausendmal hilfreicher.

Wieso? Weil du selbst beginnst, dich mit dem auseinander zu setzen, was der Kritiker geschrieben hat. Du fängst an, selbst darüber nachzudenken und suchst Möglichkeiten, wie du solch ein Bild beim nächsten Mal besser machst.

Natürlich wirst du nicht den Geschmack eines jeden treffen. Wenn du das nämlich machst, wirst du und werden deine Bilder austauschbar. Aber du wirst lernen und herausfinden, wie du etwas gut umsetzen kannst und so deine eigene Bildsprache finden.

Lasst mich mal hören, was ihr so über Kritik denkt und schreibt es in die Kommentare.

Bis dahin…

Viele Grüße

Julian

„Audrey & Fred“ Buchvorstellung

Wie in der Überschrift beschrieben, soll es heute um ein Buch gehen, das ich mir gekauft habe, und das irgendwie mit Fotografie zu tun hat. Vielleicht entwickelt sich ja daraus eine Blogpost-Serie.

Viel Spaß!

Als ich gelesen habe, dass Paddy von neunzehn72 einen Bildband herausbringen will, habe ich ohne zu zögern sofort einen bestellt. Erstens weil mir seine Arbeit gefällt und zweitens weil er auch viele hilfreiche Tipps auf seinem Blog bzw. auf Youtube zu unser aller liebstem Hobby gibt.

Ich wusste nicht, um was für Bilder es sich handelt, als ich Paddy die Bestellmail schrieb. Ich hatte nur gelesen, dass die Bilder bei einem Shooting in einem Dessous-Geschäft in Hamburg entstanden sind. In dem Laden der dem Bildband (hierbei handelt es sich nämlich) den Namen gibt.

Nun wer Paddy und seine Bilder kennt, weiß das er ein großer Freund von schwarz/weiß ist. Genau das ist der Grund, wieso im gesamten Bildband (68 Seiten Hardcover) kein farbiges Bild zu sehen ist. Dadurch wirken die Bilder und das gesamte Buch zeitlos, schön und elegant.

Die Bilder wirken so, als ob die Kamera ein stiller Beobachter war, während sich die Modelle im oben genannten Geschäft austoben durften. Daher wirken die Bilder nicht overposed oder gestellt. Alles behält seine Natürlichkeit. Und somit auch ein großes Maß an Authentizität.

Jedem der Bildbände sammelt oder der neue Inspiration benötigt, sollte sich „Audrey & Fred“ bestellen und die Bilder genießen.

Hier findet ihr das Werk und ein paar Beispielbilder:

Audrey & Fred

Nun wer möchte weitere Buchtipps? Soll daraus eine Blogserie entstehen?

Lasst es mich wissen.

Viele Grüße

Julian

Achten wir zu sehr auf die Technik?

Hallo Leute. Na wie geht es euch?

Wie ihr an der Überschrift sehen könnt, geht es heute um Technik und ob wir uns darauf zu sehr versteifen.

Nun der Post heute hat irgendwie mit dem letzten zu tun. Wieso? Weil das Thema ähnlich ist. Aber mehr dazu im Folgenden.

Immer wieder merke ich an mir selbst, wie sehr ich während des Surfens durchs Internet nach irgendwelchem technischen Spielzeug suche, bei dem ich denke, dass meine Fotos besser werden.

Vor allem wir Männer tendieren ja eher dazu, uns mit der lieben Technik zu beschäftigen.

Doch ist die Technik wichtiger als das Motiv?

In der Peoplefotografie sollte doch der Mensch vor der Kamera das wichtigste sein. Natürlich spielen Dinge wie das Licht, die Kameraeinstellungen und die Kamera an sich eine wichtige Rolle. Doch bestimmt zu über 90% das Motiv das Bild.

Ich habe mir dieses Jahr eine gebrauchte Canon 5d MKI zugelegt. Das erste Objektiv dazu war das 50er 1,8.  Und das war wie ein Neuanfang für mich. Zwar kann ich nicht mehr zoomen und meinen Bildausschnitt von meinem Standpunkt aus ändern, aber die kreativen Möglichkeiten, die diese Scherbe mir bietet, sind weitaus vielschichtiger als die eines Zoom-Objektives.

Diese Vielseitigkeit ging sogar so weit, dass ich meinen kompletten Urlaub nur mit dieser Linse fotografiert habe.

Was ich damit sagen will ist, dass die einfachen Mittel meistens reichen, um tolle Bilder zu machen. Egal ob Landschaften, Objekte oder Menschen. Wenn ich euch einen Tipp geben kann, holt euch mal eine lichtstarke Festbrennweite und nutzt deren Möglichkeiten. Ihr werdet sehen, dass ihr anders fotografiert und euch mehr um das Motiv kümmert.

Ach übrigens kam gestern (6.12.2014) mein drittes Objektiv für die 5d und es war die dritte Festbrennweite.

In diesem Sinne…

Julian

Verlieren wir die Ehrlichkeit aus den Augen?

Nun die Headline ist ja schon etwas gewagter, aber dennoch berechtigt. Berechtigt in der heutigen Zeit der schnell lebenden Massenmedien, der super aufgemachten Bildstrecken in den Zeitschriften und Magazinen und der überschätzten Selbstwahrnehmung so manch eines mediengeilen DSDS-Kandidaten (oder ähnlicher Personen).

Schauen wir heute mal beim Zeitschriftenkiosk in das Regal der Magazine für die Frauen, dann sehen wir da Modelle mit makelloser Haut, deren Figur aussieht als ob sie nie irgendein Problemzönchen von weitem gesehen hätte. Die Werbung im TV und an den Bushaltestellen genauso. Von irgendwo grinst Heidi, Naomi oder Adriana und lässt viele, vor allem junge Mädels, denken das nur diese Topmodels schön und begehrenswert sind.

Aber das hier so manch ein guter Bildbearbeiter mehrere Stunden vor dem Rechner sitzt und sich und Photoshop abmüht, dass die Bilder so aussehen wie man sie in der Öffentlichkeit sieht, daran denkt kein Mensch. Ich will hier die Arbeit der Bildbearbeiter nicht schlecht reden. Die machen einen echt guten Job (meistens zumindest). Aber häufig ist es eben zu gut. Auch sind die Ansprüche der Kunden zum Teil so abartig das man eigentlich nur denken kann: “Was zur Hölle?”

Wo bleibt hier die Ehrlichkeit in der Fotografie?

Ein Foto ist die Abbildung der Realität. Zumindest war sie damals bei ihrer Erfindung so gedacht. Aber wo ist die Ehrlichkeit in den heutigen Bildern?
Sollten wir nicht viel eher echte Menschen in unseren Bildern festhalten? Echte Momente? Echte Emotionen?

Versteht mich hier bitte nicht falsch. Ich liebe es zu fotografieren und ich liebe Photoshop und die Möglichkeiten die dieses Programm einem bietet. Aber ich bin es leid in irgendwelche Retusche-Orgien zu verfallen und einem Bild jede Form von Authentizität zu nehmen. Ich weiß wie Photoshop funktioniert. Ich kenne die Techniken die bei der Bearbeitung von solchen Hochglanzmüll zum Einsatz kommen. Und dennoch will der kleine Junge in mir den Mist hinter sich lassen und am liebsten die alte Praktika aus dem Regal nehmen (die Kamera ist so alt wie ich selbst), ein paar Rollen SW-Film besorgen und ehrliche Momente festhalten.
Meine bisher besten Bilder dieses Jahr waren die mit der geringsten Retusche. Wieso? Weil sie echt sind. Weil die abgebildete Person eine tolle Zeit hatte (hoffe ich).
Das sind alles Gründe die eher ein tolles Foto ausmachen als die Qualitäten des Bildbearbeiters.

Ich weiß das ich mich mit solch einem Text durchaus in die Nesseln setze. Aber es musste mal gesagt werden. Nicht nur weil mir dieser Hochglanzmist gerade ziemlich auf den Sack geht, sondern auch weil ich denke, dass wir Fotografen und Bildbearbeiter sensibler sein sollten im Umgang mit den veröffentlichten Bildern. Einfach um die jungen Menschen auch ein Stück weit zu schützen.

Nun bin ich gespannt was ihr darüber denkt. Lasst eure Meinung frei raus oder schreibt mir eine Mail.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Julian

Die Qual der Wahl

Hallo Leute.
Wie ihr am heutigen Thema sehen könnt, geht es um eine Wahl und das ich mich damit herum quäle. Welche Wahl das ist und wie ich mich entschieden hab könnt ihr im folgenden Blogpost lesen.

Seit langem bin ich nun schon Photoshop-User. Genau genommen fing das im Jahr 2008 an. Damals hab ich meine Ausbildung zum Mediengestalter begonnen. In dem Betrieb in dem ich gelernt habe war Photoshop ein essentieller Bestandteil des Tagesgeschäftes.
Also musste ich, damit ich üben kann, auch für den heimischen Computer Photoshop haben. Deshalb habe ich mir irgendwann die Schülerversion gekauft. Aber nicht nur die Schülerversion von Photoshop. Nein gleich die ganze Design-Premium Suite. Also nicht nur Photoshop, sondern auch InDesign, Illustrator und Co. Nun das ist jetzt glaube ich 5 Jahre her und die Software ist doch etwas älter geworden.

Mein eigentlicher Plan war es irgendwann wieder auf eines dieser Box-Sets zurückzugreifen und mir ein Solches zu kaufen. Das war der Plan im letzten Jahr.
Nun hat aber Adobe ja bekanntlich alles auf dieses Cloud-System umgestellt und es gibt die schönen Boxen nicht mehr.

Die Frage war also was mach ich jetzt? Und nun hab ich mich über ein Jahr mit dem Thema beschäftigt. Es immer wieder nach hinten geschoben. Nach dem Motto: “Mir reicht mein CS5“

Nur ist das langsam echt immer schwieriger. Wieso? Da ich auch Workshops in Bildbearbeitung mit Photoshop gebe, sollte ich die Funktionen der neuen Versionen und Updates kennen und auch erklären können. Das ist aber nur schwer möglich wenn man eine alte Version der Software hat.

Nun gut. Jetzt im November 2015 soll es endlich soweit sein und ich entscheide mich für die Cloud. Aber welches Abo soll ich nehmen? Das Gesamtpaket mit allen Programmen? Das Studenten-Abo? Einzelprodukte oder nur das Fotografen-Abo?

Jedes Paket hat Vor- und Nachteile. Beim Gesamtpaket sind etliche Programme dabei die ich nicht benötige. Genauso bei der Studentenversion. Und dafür dann 62 Euro (Gesamtpaket nicht Studentenversion) im Monat ausgeben? Nein das Geld kann ich anders sinnvoller anlegen.
Das Einzelprodukt-Abo? Naja, nur Photoshop ist zwar gut. Aber ich habe mir auch mal Lightroom angeschaut und muss sagen das ich mit LR vieles meiner Arbeitsschritte schon alleine machen kann. Deshalb wäre nur der Erwerb von Photoshop auch doof.

Dann kam Adobe ja glücklicherweise auf die Idee ein Angebot für Fotografen und Fotobegeisterte auf den Markt zu bringen. Und das für einen Preis für 12,29 Euro monatlich. Die nächste Frage war für mich dann aber: “Und InDesign? Das brauch ich auch ab und zu.“Aber halt ich hab doch InDesign. Zwar „nur“ CS5. Aber für meine Arbeit reicht das voll und ganz.“

Deshalb steht nun mein Entschluss fest. Ich hole mir das Fotografen-Abo der Creative Cloud für 12,29 Euro im Monat.

Wie sich dadurch meine Arbeit verändern wird und ob sie sich verändern wird, werde ich in einem weiteren Blogpost schreiben.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Euer Julian

Wie war das mit den Vorsätzen?

Nun hatte ich es mir doch vorgenommen den Blog hier häufiger zu füttern. Und was ist?
Ich Vollidiot vergesse es schon wieder.

Dabei ist das hier doch die beste Methode euch an meiner Arbeit teilhaben zu lassen, meine Gedanken mit euch zu teilen und einfach Spaß mit euch an Fotografie und Bildbearbeitung zu haben.

Na gut. Ich bin ja lernfähig und versuche mich zu bessern.
Also gleich mal die nächsten Posts vorschreiben und eine To-Do-Liste aufsetzen was alles zu tun ist.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Julian

Neuanfang

Hallo Leute,

nach langer Zeit ist es nun doch Zeit für einen Neuanfang.
Wieso ist so viel Zeit vergangen und was hab ich so alles gemacht?

Nun ich hab ein Studium angefangen und entdeckt das es zwar für meine Zukunft hilfreich ist was ich da lerne. Aber es ist doch nicht das was ich mein Leben lang machen will. Der Drang kreativ zu sein und meine Leidenschaft auszuleben ist dann doch deutlich größer.

Und ich will euch dabei immer wieder auf dem Laufenden halten. Das heißt für mich, dass ich versuchen werde mindestens einmal die Woche einen Blogeintrag zu schreiben. Dazu werden bald auch Videotutorials und Making-Offs kommen. Ich will mein Wissen und meine Erfahrungen mit euch teilen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine tolle Woche.
Euer Julian